Sehr geehrte Damen und Herren,
im Folgenden wollen Lina Schlupp (CDU) und Yannick Köpp (SPD) ihre gemeinsame Kandidatur zum Vorsitz und stellvertretenden Vorsitz im Jugendhilfeausschuss
vorstellen.
„Liebe Mitglieder des Jugendhilfeausschusses,
mein Name ist Lina Schlupp, ich bin 32 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Töchtern.
Gemeinsam mit meiner Familie lebe ich in Baumberg. Aufgewachsen bin ich im Stadtteil Monheim
– zunächst in der Lottenstraße, später am Sandberg. Meine Großeltern kamen damals als
Gastarbeiter nach Monheim. Meine Verbundenheit zu Monheim ist tief verwurzelt und prägt mein
berufliches wie privates Engagement.
Ich bin Sozialpädagogin (B.A.) und arbeite seit 2017 im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) der
Stadt Leverkusen. Ab Februar werde ich beruflich einen neuen Weg beim SKM e.V. Leverkusen im
Pflegekinderwesen einschlagen. Parallel dazu befinde ich mich in der Ausbildung zur systemischen
Beraterin, um meine fachlichen Kompetenzen weiter auszubauen. Meine fachlichen Stärken würde
ich im Bereich des SGB VIII, der Beratung, des Bildungs- und Teilhabegesetzes, sowie der
Migrationspolitik sehen.
Mein Anerkennungssemester absolvierte ich sowohl bei der Jugendförderung der Stadt Monheim
als auch am Berufskolleg Opladen. Darüber hinaus habe ich durch verschiedene Tätigkeiten – unter
anderem bei den Kinderferienprogrammen des SKFM – Einblicke in unterschiedliche Arbeitsfelder
der Kinder- und Jugendhilfe sammeln können.
Auch privat bin ich stark in Monheim vernetzt: durch meine Kinder, durch die aktive Arbeit in
Schulpflegschaften und Elternbeiräten sowie durch mein Ehrenamt bei den Monheimer
Altstadtfunken.
Politisch bin ich seit 2013 Mitglied der CDU und seit 2014 Teil der CDU-Fraktion. Seit 2020 bin ich
stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses. Besonders freue ich mich darüber, dass mit
Yannick Köpp als möglichem Stellvertreter wir als zwei ehemalige Mitglieder des Monheimer
Jugendparlaments gemeinsame Perspektiven einbringen können. Die starke Einbindung junger
Menschen in politische Prozesse sehe ich als große Bereicherung.
Ich wünsche mir für Monheim eine zukunftsorientierte Entwicklung, die Familien, Kinder und
Jugendliche in den Blick nimmt und zugleich auf bewährte Erfahrung zurückgreift. In den
vergangenen Jahren konnten wir gemeinsam viel Positives für die Familienlandschaft erreichen.
Gleichzeitig hat mich die Diskussion um Einsparungen im Bereich Kinder und Jugend im Rahmen
des Haushaltssicherungskonzeptes sehr beschäftigt – aus meiner fachlichen und persönlichen Sicht
ist dies ein Bereich, der besonders geschützt und weiter gestärkt werden sollte.
Herr Köpp und ich möchten uns dafür einsetzen, dass Verbände, Vereine, ehrenamtlich Engagierte,
Institutionen und Familien in Monheim weiterhin Gehör finden und in ihrer wertvollen Arbeit
unterstützt werden. Ohne dieses Netzwerk funktioniert Kinder- und Jugendhilfe nicht – und zwar
weder heute noch in Zukunft.
Mit herzlichen Grüßen,
Lina Schlupp“
„Liebe Mitglieder des Jugendhilfeausschusses,
mein Name ist Yannick Köpp, ich bin 20 Jahre alt und lebe seit meinem ersten Lebensjahr in Blee
im Monheimer Süden. Bei der letzten Kommunalwahl durfte ich die SPD in meinem
Heimatwahlkreis vertreten und bin zum ersten Mal in den Monheimer Stadtrat und zum zweiten
Mal, seit meiner Zeit im Jugendparlament, in den Jugendhilfeausschuss eingezogen. Abseits der
Kommunalpolitik bin ich Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft an meinem
Studienort Köln.
An der Universität zu Köln studiere ich momentan Lehramt in den Fächern Englisch und
Geschichte und stehe dabei kurz vor dem Verfassen meiner Bachelorarbeit, die sich voraussichtlich
mit dem Themenfeld der Geschichtsdidaktik befassen wird. Im Rahmen des Studiums und schon in
der Oberstufe am Otto-Hahn-Gymnasium habe ich in einigen Bildungseinrichtungen gearbeitet,
darunter die Übermittagsbetreuung am OHG und ein Leverkusener Gymnasium. Schon im Februar
2026 steht im Rahmen eines Studienprojekts die Arbeit im offenen Ganztag an einer Grundschule
auf dem Programm. Ein Kern dieses Moduls stellt vor allem die multiprofessionelle
Zusammenarbeit mit inner- und außerschulischen Partnern an Ganztagsschulen dar. Neben der
multiprofessionellen Kooperation beschäftige ich mich vor allem mit der inklusiven Jugendarbeit
und dem Abbau von sozialer Ungerechtigkeit im Bildungssystem.
Obwohl ich ein Neuling im Stadtrat bin, habe ich mich schon vorher in der Politik engagiert –
zuletzt als sachkundiger Bürger im Bau- und Liegenschaftsausschuss. Erfahrung in der Kinder- und
Jugendpolitik habe ich zuerst als stellvertretender Vorsitzender des Jugendparlaments gemacht, und
mich unter anderem für ein Antragsrecht des Jupas im Jugendhilfeausschuss eingesetzt. Mein Ziel
für die kommende Wahlperiode ist es, dem Jugendparlament nun auch das Stimmrecht im
Ausschuss zu ermöglichen. Darüber hinaus sind mir die Erhaltung der kostenlosen Kita-Plätze, die
Modernisierung des Hauses der Jugend und die Etablierung eines sozialarbeiterischen Angebots im
Berliner Viertel sehr wichtig.
Diese Ziele wollen Lina Schlupp und ich gemeinsam und immer auch im Diskurs mit Ihnen, den
freien Trägern, umsetzen, um die bestmögliche Kinder- und Jugendarbeit in Monheim zu
gewährleisten. Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr als interfraktionelles Team antreten und so
verschiedene Projekte, Ansätze und Kompetenzen in die Ausschussarbeit einbringen können. Es
darf im Jugendhilfeausschuss nicht darum gehen, sich parteipolitisch zu profilieren, sondern darum
konstruktiv an der bestmöglichen Lösung zu arbeiten. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir und
Lina Schlupp das Vertrauen zur Moderierung dieser Arbeit schenken würden. In jedem Fall freue ich
mich auf die gemeinsame Zeit im nächsten Jugendhilfeausschuss und auf einen fairen, kollegialen
Austausch. Sollten Sie Fragen, Anmerkungen oder Anliegen haben, melden Sie sich gerne.
Herzliche Grüße,
Yannick Köpp“






