Die SPD Monheim hat in der heutigen Ratssitzung der Rückabwicklung des Kunstwerks „Blaues Band“ zugestimmt und damit einen weiteren wichtigen Schritt zur Konsolidierung der städtischen Finanzen ermöglicht.
Der Preis für das Kunstwerk war von ursprünglich 3,9 Millionen Euro auf zuletzt rund 9 Millionen Euro explodiert – ohne dass jemals mit dem Bau begonnen wurde. Für die SPD ist es nicht hinnehmbar, dass Bürgerinnen und Bürger, insbesondere im Berliner Viertel, unter einer erhöhten Grundsteuer belastet werden, während gleichzeitig Millionenbeträge für handbemalte Fliesen vorgesehen sind.
Mit der nun beschlossenen Rückabwicklung, die die Stadt 1,5 Millionen Euro kostet, spart das Monheimer Bündnis langfristig Geld ein und verhindert die Entstehung zusätzlicher Folge- und Instandhaltungskosten. Die dadurch gewonnenen finanziellen Handlungsspielräume müssen genutzt werden, um die Herausforderungen im Berliner Viertel nachhaltig anzugehen.
In den kommenden fünf Jahren wollen wir gezielt in Sozialarbeit, das Haus der Jugend und ein verbessertes Müllkonzept investieren. Gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sollen so echte, dauerhaft wirksame Verbesserungen entstehen.







