Berliner Viertel braucht Lösungen, keine Stigmatisierung

Das Berliner Viertel ist das Herz unserer Stadt – dicht bewohnt, kulturell vielfältig und voller Potenzial. Doch dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenleben, entstehen auch Herausforderungen. Die SPD Monheim am Rhein stellt klar: Wer den sozialen Frieden in unserer Stadt sichern will, muss gerade im Berliner Viertel Verantwortung übernehmen. Mit Respekt, mit echten Investitionen – und mit klarer Haltung gegen Ausgrenzung und Symbolpolitik.

„Wir reden nicht über die Menschen im Viertel – wir reden mit ihnen“, sagt Alexander Schumacher, Fraktionsvorsitzender der SPD. „Was das Berliner Viertel braucht, ist kein pauschales Urteil von außen, sondern konkrete Verbesserungen im Alltag – sichtbar, spürbar und gemeinsam entwickelt.“ Die SPD fordert deshalb eine enge, dauerhafte Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner, um Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und lokal tragfähige Lösungen zu finden.

Ein drängendes Thema bleibt dabei die Müllproblematik. Rattenbefall, überquellende Tonnen und Vermüllung neben diesen sind längst kein bloßes Ordnungsproblem mehr – sie bedrohen die Lebensqualität und die Gesundheit vieler Menschen im Viertel. Die SPD setzt auf eine kombinierte Strategie: mehrsprachige Aufklärung, eine deutlich stärkere Präsenz der Stadt vor Ort und die konsequente Einbindung von Fachleuten zur Entwicklung wirksamer Maßnahmen. „Wir brauchen keine kosmetischen Aktionen für Pressefotos, sondern nachhaltige Strukturen, die wirken“, betont Christian Steinacker, Vorsitzender der SPD Monheim.

Neben der Sauberkeit ist auch die soziale Infrastruktur zentral. Die SPD fordert mehr stationäre und mobile Sozialarbeit – niedrigschwellig, kostenfrei und sichtbar. Familien, Jugendliche und ältere Menschen brauchen Anlaufstellen, die beraten, begleiten und stärken – ohne zu bevormunden. Auch die Kinder- und Jugendarbeit muss neu gedacht werden: Das Haus der Jugend soll modernisiert und digital aufgerüstet werden – statt das Geld in Prestigeprojekte wie das Blaue Band zu stecken. „Wir wollen, dass junge Menschen Demokratie erleben, Selbstwirksamkeit spüren und Perspektiven entwickeln“, so Steinacker.

Darüber hinaus müssen auch der Straßenraum und die Verkehrssicherheit in den Blick. In Straßen wie der Oranienburger, Lichtenberger oder Kurt-Schumacher-Straße braucht es endlich bauliche Maßnahmen zur Reduzierung von Tempo und Lärm. Denn ein lebenswerter Stadtteil beginnt mit einem sicheren Wohnumfeld.

Die SPD Monheim steht seit Jahren an der Seite des Viertels – nicht erst im Wahlkampf. Mit zahlreichen Anträgen zur Sperrmüllentsorgung, zur Verkehrsberuhigung und zur Verbesserung der Lebensbedingungen hat sie kontinuierlich gezeigt, dass echte Stadtteilpolitik kein Schlagwort, sondern konkrete Arbeit ist.

„Das Berliner Viertel ist nicht das Problem – es ist Teil der Lösung für ein solidarisches, starkes Monheim“, so Schumacher. „Wer soziale Probleme ernsthaft angehen will, muss hier investieren – nicht in Kontrolle, sondern in Vertrauen, Teilhabe und Zusammenhalt.“

Für die SPD Monheim ist klar: Eine Stadt, in der alle gut leben können, entsteht nicht durch Ausgrenzung, sondern durch ein echtes Miteinander. Dafür stehen wir – auch und gerade im Berliner Viertel.

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